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Im Freibad Oberbieber

Am 1.Juli ab 15:00 Uhr

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Geschichte von Oberbieber

Oberbieber ist fast eintausend Jahre alt. Erstmals erwähnt wurde der Ort in einer Urkunde von KaiserHeinrich II. im Jahre 1021.

Schon in den Jahren 1050 – 1100 wurde eine dem heiligen Nikolaus geweihte Kapelle gebaut, und auf den Fundamenten dieser Kapelle errichtete man später die heutige Kirche. Die Apsis ist noch von der ursprünglichen Kapelle erhalten und ist somit das älteste kirchliche Baudenkmal im Kreis Neuwied.
Chronil Oberbieber
Aber schon Jahrhunderte früher, etwa 80 n. Chr., wurde in unserer Region von den Römern der Limes gebaut, der als Grenzwall zum Schutz gegen die Germanen diente. Aus dieser Zeit stammt wohl auch der Begriff „Hermesplatz“ als Bezeichnung für einen Handelsplatz ganz in der Nähe des Limes.

Etwa zwischen 500 und 600 nach Christus muss es hier eine kleine Wohnsiedlung gegeben haben, was durch ein fränkisches Gräberfeld bei der Kirche belegt ist.

Der Name des Ortes ist im Laufe der tausend Jahre in unterschiedlichster Form in den Urkunden festgehalten. Die Schreibweise entwickelte sich über  Biverna“, „Beverne“, „Oberbiberne“, „Byvern“, „Ober- Blieberen“, „Bieber“ und „Dorff Oberbievern“ bis zum heutigen „Oberbieber“.

Oberbieber war wohl immer ein Bauern- und Handwerkerdorf, denn außer den Mühlen, die sich im Zuge der Industrialisierung hier ansiedelten, gab es keine größeren Gewerbebetriebe. Im 19. und 20. Jahrhundert gab es einige Töpfereien, die Gebrauchsgüter für den Haushalt herstellten und eine Knopffabrik, wo aus Tierknochen Knöpfe in allen Formen gemacht wurden. Seit dem Jahre 1970 ist Oberbieber ein Stadtteil von Neuwied.

Verschiedene Chronisten waren bemüht die Geschichte des Ortes zu Dokumentieren und für spätere Generationen zu bewahren. Dies waren Karl Veith, der sich mit der Kirchengeschichte des Ortes beschäftigte. Philipp Maurer der durch seine Arbeit die Grundlage für eine umfassende heimatkundliche Darstellung lieferte. Josef Knopp und Willi Flohr deren Arbeiten durch den HVO als gebundenes Buch heraus gegeben wurden. Die Chronik von Willi Flohr „Unser schönes Oberbieber“ kann direkt über die Vorstandsmitglieder bezogen und bestellt werden. Ein Bestellformular finden Sie im Downloadbereich.

 

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