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Termine HVO

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Sommerfest 2016

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Bericht vom 4.Juli 2016

 

Sommerfest 2017

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Im Freibad Oberbieber

Am 1.Juli ab 15:00 Uhr

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Plätze in Oberbieber

Hermesplatz


Hermesplatz 300pxDer Hermesplatz, am Ortsausgang von Oberbieber an der Friedrich-Rech Straße ( L 260 ) in Richtung Rengsdorf gelegen, ist der älteste Handelsplatz der alten Grafschaft Wied.

Hier wurde jährlich dreimal ein großer Vieh- und Krammarkt abgehalten. Besucher aus nah und fern strömten an den Markttagen herbei und ein reges Treiben spielte sich unter den alten Eichen ab. Durch viele Jahrhunderte hindurch stand Oberbieber als Markt- und Handelsplatz im Mittelpunkt, bis Graf Friedrich III zu Wied im Jahre 1663 diese Märkte von Oberbieber in die neugegründete Stadt Neuwied verlegte.

 Hermesplatz Brunnen 300px
 

 

 
Heute befindet sich auf der Fläche unter den alten Eichen, zwischen Endhaltestelle der Buslinie und dem kleinen KFZ- Parkplatz, eine Rast- und Ruheplatz.
Dieser wurde im Jahr 1998 mit Hilfe des HVO umgestaltet. Bei dieser Umgestaltung wurde zu denvorhandenen Bänken eine zusätzliche Sitzgruppe mit Tisch geschaffen und der Platz erhielt einen kleinen Brunnen.

 

 

Luisenplatz


Der in der Ortsmitte von Oberbieber, direkt vor dem Hauptportal der Kirche gelegene Luisenplatz wurde, nach der Verlegung der großen Oberbieberer Vieh- und Krammärkte nach Neuwied, neuer Platz für die Ausrichtung kleinerer Märkte.
Luisenplatz 300px
Der Wandel der Zeit hat auch das Aussehen und die Nutzung des Luisenplatzes immer wieder verändert. Einst war der Platz mit Eichen bestanden. Anlässlich der Reichsgründung im Jahr 1871 wurde auch hier eine Kaisereiche gepflanzt.

1901 fuhr die erste Straßenbahn die Strecke Neuwied – Oberbieber und endete auf dem Luisenplatz. Der wachsende technische Fortschritt machte in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Brücken- und Straßenerweiterung im Bereich des Aubaches notwendig. Dies führte zu Fällung der Bäume sowie der Kaisereiche. Das immer größer werdende Verkehrsaufkommen brachte im Jahr 1950 das Ende der Straßenbahn. Diese wurde durch den O- Bus als modernes, schienenunabhängiges Verkehrsmittel ersetzt. Schon im Jahr 1965 wurden die O- Busse durch Kraftomnibusse ersetzt. Die Oberleitungen wurden entfernt und es wurden im Bereich des Luisenplatzes zwei Bushaltespuren eingerichtet. Mit dieser Umbaumaßnahme erhielt der ehemalige Marktplatz ein neues Gesicht. Er ging aber dem Ort als zentral gelegener Treffpunkt weitestgehend verloren. Durch den Umbau der Braunsbergstraße ergab sich im Jahr 2010 die Chance, trotz angespannter Haushaltslage der Stadt Neuwied, hieran etwas zu ändern. Diese Chance konnte, dank vieler Unterstützer, genutzt werden und so präsentiert sich der Luisenplatz seit 2011 auf der Aubachseite wieder als optisch ansprechender Treffpunkt in der Ortsmitte.

Dorfplatz


Dorfplatz 300pxIm Jahre 1987 ergab sich, durch den Wegfall eines Gewerbegebäudes und die Aufgabe eines ansässigen Landwirtes, im Ortskernbereich zwischen Wallbachstraße und Pfarrer-Herbert-Köhler-Straße, die Chance den Ortskern nachhaltig zu verändern.

Im Rahmen dieser Neugestaltung entstand im Bereich der Wallbachstraße hinter der Kirche der neue Dorfplatz, der am 23.06.1990 an die Oberbieberer Bürger übergeben wurde.Dorfplatz Mühlenbrunnen 300px

 

 

 

 

 

Auf dem Platz steht zentral der Mühlenbrunnen, der an die zehn einst in Oberbieber stehenden Mühlen erinnert. Gekrönt wird der Brunnen durch einen Biber, dem Wappentier des Ortes.

Die Geschichte der Mühlen wird dem Besucher durch eine Tafel am Rand des Platzes näher gebracht. Diese gibt Auskunft über die Namen, Daten, Erbauer, Standorte und Funktionen der einzelnen Mühlen.

 

 

 

 

Ibingsplatz


Der frühzeitig pensionierte Studienrat Dr. Ibing übersiedelte in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wegen Krankheit nach Oberbieber. Ihm hatte es der wild romantische „Lindenborn“ angetan. Ein kleiner Platz umgeben von alten Fachwerkbauten, direkt am Aubach gelegen.

Obwohl ihm, bedingt durch seine Krankheit, das arbeiten mit Hacke und Schaufel recht schwer viel, machte er aus dem Platz, nachdem er den alten Dorfbrunnen freigelegt hatte, eine anmutige Anlage die nach ihrer Fertigstellung im Volksmund den Namen Ibingsplatz erhielt.
Ibingsplatz 300px
Von vielen im Ort wurde der alte Ibingsplatz als einer der schönsten Plätze des ganzen Ortes bezeichnet. So traf sich über Tage die Dorfjungend am ältesten Brunnen im Ort. Abends erfreute sich der Platz durch seine versteckte Lage großer Beliebtheit, denn er lud zu manch heimlichem Stelldichein.

Durch den zweiten Weltkrieg war der Platz lange Zeit wieder ungepflegt. Nach dem Ende der Kriegswirren und dem notwendigen Wiederaufbau des teilweise zerstörten Ortes, errichtete der HVO mit Unterstützung der Gemeinde durch den Bau mehrerer Treppen, die heutige terrassenförmige Anlage. Auch ein Brunnen wurde wieder aufgestellt.

Viele der alten Fachwerkgebäude wurden im Laufe der Zeit durch moderne Gebäude ersetzt. Hierdurch ging dem Platz nach und nach der alte Charme verloren. Mit diesem Verlust verlor der Platz auch das Interesse der Bevölkerung und wartet seither auf Dr. Ibing mit Hacke und Schaufel.

 

  

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